Generative Design-Software für effizientere Entwicklungsprozesse

Generative Design-Software unterstützt Unternehmen dabei, in kürzester Zeit belastbare Konstruktionsvarianten zu entwickeln und fundierte Entscheidungen zu treffen. Statt einzelne Entwürfe nacheinander manuell zu prüfen, werden Ziele, Gewichtungen und Randbedingungen direkt vorgegeben. Die Software erzeugt darauf basierend automatisiert unterschiedliche Designoptionen, bewertet diese nach Ihren KPIs und macht Zielkonflikte transparent.

Für Unternehmen mit komplexen Entwicklungsprozessen ist das ein klarer Vorteil: Entscheidungen fallen früher, Iterationsschleifen werden gezielter und die Zusammenarbeit zwischen Konstruktion, Simulation, IT und Management wird deutlich effizienter. Genau hier setzt ATAVI an. Mit der modularen ATAVI AI Plattform wird generatives Design als integrierbares KI-Modul in bestehende Engineering- und Datenlandschaften eingebunden.

Was ist generatives Design?

Generatives Design ist ein Ansatz in der Produktentwicklung, der auf klar definierten Zielen und Randbedingungen basiert. Mithilfe von Software, KI und Algorithmen werden automatisch zahlreiche 3D-Designvarianten erzeugt, die den vordefinierten Anforderungen entsprechen. Ziel ist es, optimale oder innovative Lösungen zu finden, die mit klassischen, rein manuellen Methoden schwer zu entdecken wären. Häufig wird auch der Begriff „generative Gestaltung“ verwendet.

Prozessablauf: So funktioniert Generative Design Software

  1. Zuerst werden Konstruktionsziele samt Gewichtungen (z. B. Gewicht, Steifigkeit, Kosten, Fertigbarkeit) und Randbedingungen (Bauraum, Lastfälle, Materialien, Fertigungsverfahren) festgelegt.
  2. Aus diesen Vorgaben erzeugt die Generative Design-Software automatisiert eine Vielzahl möglicher Designvarianten. Diese werden anschließend anhand definierter Performance-KPIs bewertet und vergleichbar gemacht. Dabei macht die Software auch Trade-offs (Zielkonflikte) transparent.
  3. Abschließend wählt der Konstrukteur die vielversprechendsten Varianten aus und optimiert sie gezielt weiter.

Generatives Design eignet sich besonders für Entwicklungsumgebungen, in denen mehrere Ziele gleichzeitig erreicht werden müssen und Änderungen an Anforderungen schnell in neue Varianten übersetzt werden sollen.

Über Atavi
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In welchen Branchen kommt Generative Design-Software zum Einsatz?

Generative Design-Software ist überall dort besonders relevant, wo komplexe technische Randbedingungen auf mehrere Zielgrößen treffen. Typische Einsatzbereiche sind:

  • Maschinenbau
  • Automotive
  • Luft- und Raumfahrt
  • Medizintechnik
  • Anlagenbau
  • Elektronik
  • Architektur und Bauwesen
  • Produktdesign und Konsumgüter
  • High-Performance-Anwendungen im Engineering

Gerade im Maschinenbau, in der Automobilindustrie und in der Luft- und Raumfahrt ist das Potenzial groß: Hier führt generatives Design zu schnelleren Variantenentscheidungen, weniger Iterationsschleifen und einer sauberen Einbindung in die bestehende Toolchain.

ATAVI fokussiert sich vor allem auf engineering-intensive Entwicklungsumgebungen, in denen Geschwindigkeit, Nachvollziehbarkeit und Integration entscheidend sind. Beispielsweise erhalten Sie professionelle Hilfe bei der Einführung von KI im Maschinenbau.

Warum Generative Design-Software für Unternehmen relevant ist

In vielen Entwicklungsprojekten entstehen hohe Aufwände, weil Varianten erst spät bewertet werden oder weil wichtige Trade-offs zwischen Performance, Kosten und Herstellbarkeit zu wenig transparent sind. Genau an diesem Punkt entfaltet Generative Design-Software ihren Nutzen.

Anstatt sich früh auf wenige Entwurfsrichtungen festzulegen, können Entwicklungsteams mithilfe der Generative Design-Software in kurzer Zeit deutlich mehr belastbare Optionen analysieren. Das steigert die Qualität der Entscheidungen und sorgt für effizientere Abläufe in Simulation, Test und Abstimmung.

Generatives Design bietet dabei nicht nur technische, sondern auch wirtschaftliche Vorteile – unter anderem durch:

  • schnellere Variantenentscheidungen
  • weniger teure Iterationen in späteren Entwicklungsphasen
  • bessere Transparenz über Ziele und Zielkonflikte
  • strukturierte Übergaben in bestehende CAD/CAE-Prozesse
  • höhere Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit
  • Einsparen von Materialkosten und nachhaltige Produktion

verkürzte Entwicklungszeit und schnelle Markteinführung

Unsere Mission
Unsere Mission

Welche Lösung bietet ATAVI im Bereich Generative Design-Software?

ATAVI bietet Generative Design-Software nicht als isoliertes Einzelsystem, sondern als KI-gestützte Fähigkeit innerhalb der modularen ATAVI End-to-End Plattform. Das ist besonders für Unternehmen interessant, die keine Insellösung suchen, sondern eine Lösung, die sich in vorhandene Abläufe, Systeme und Toolchains einbinden lässt.

Im Fokus steht dabei ein praxisnaher Ansatz: Generatives Design wird in bestehende Engineering-Workflows eingebettet und mit den relevanten Datenquellen, Regeln und Freigabeprozessen verknüpft. So entsteht ein sinnvoll erweiterter Entwicklungsablauf.

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Wichtige Funktionen der Generative Design-Software im Überblick

Zielgetriebenes generatives Design

Die Software betrachtet nicht nur Lastfälle und technische Restriktionen, sondern auch explizite Zielvorgaben und Gewichtungen. Dadurch werden Trade-offs zwischen Gewicht, Steifigkeit, Kosten und Fertigbarkeit sichtbar und besser steuerbar.

Automatisierte Varianten-Erzeugung in frühen Phasen

Bereits früh im Entwicklungsprozess lassen sich belastbare Designalternativen erzeugen – auch dann, wenn noch kein optimaler Entwurf feststeht. Das schafft eine bessere Basis für Priorisierung und weitere Entwicklungsschritte.

Flexibilität bei Änderungen

Ändern sich Lasten, Materialien, Spezifikationen oder Fertigungsrestriktionen, können neue Varianten schnell erzeugt und neu bewertet werden. Das ist besonders wertvoll in dynamischen Entwicklungsprojekten.

Bewertung und Vergleich nach Zielgrößen

Statt nur ein einzelnes Ergebnis zu liefern, unterstützt Generative Design-Software die strukturierte Einordnung und den Vergleich mehrerer Optionen. Das erleichtert Entscheidungen im Team und verbessert die Nachvollziehbarkeit.

CAD/CAE-Integration

Die erzeugten Ergebnisse werden für die Weiterarbeit vorbereitet. Dazu gehören strukturierte Outputs, saubere Dokumentation und Übergaben in Konstruktion und Simulation.

Governance, Traceability und MLOps

Versionierung, Reproduzierbarkeit, Monitoring und kontinuierliche Verbesserung sorgen dafür, dass generatives Design nicht nur in Pilotprojekten funktioniert, sondern verlässlich im Unternehmenskontext eingesetzt werden kann.

Was unterscheidet ATAVI von anderen Anbietern für generatives Design?

Mehr als reine Geometrieerzeugung

ATAVI integriert generatives Design in eine modulare AI-Plattform statt in eine isolierte Einzellösung.

Nahtlose Integration

Bestehende Systeme und Prozesse lassen sich effizient anbinden, was Einführung und Skalierung erleichtert.

Engineering-Know-how

ATAVI verbindet KI-Kompetenz mit Erfahrung in Maschinenbau, CAD, CAE und Produktentwicklung.

Praxisnaher Mehrwert

Im Fokus stehen konkrete Verbesserungen statt rein theoretischer Konzepte.

Governance und Compliance

Nachvollziehbarkeit, kontrollierte Prozesse und die Berücksichtigung relevanter EU-Vorgaben sind von Anfang an mitgedacht.

Mehr zu den individuellen KI-Lösungen von ATAVI erfahren Sie auf der Übersichtsseite und im Bereich MLOps.

Generatives Design: Beispiele aus der Praxis

Beispiel 1: Dynamische Dichtung: Bei der Optimierung eines Dichtungsquerschnitts innerhalb eines festen Bauraums müssen mehrere Zielgrößen gleichzeitig berücksichtigt werden. Generatives Design hilft dabei, Varianten gezielt zu erzeugen und schnell neu zu bewerten, wenn sich Vorgaben ändern.

Beispiel 2: Halterung mit Multi-Objective Optimierung: Für ein hochbelastetes Strukturteil werden Ziele wie Gewicht, Steifigkeit, Eigenfrequenz und Herstellbarkeit mit klaren Constraints kombiniert. Die Generative Design-Software erzeugt bewertbare Varianten, die anschließend CAD/CAE-fähig weiterverarbeitet werden können.

Diese generatives Design Beispiele zeigen: Der größte Nutzen liegt in schnelleren, nachvollziehbareren und fundierteren Entscheidungen im Entwicklungsprozess.

Generative Design-Software einführen: Schnittstellen & Integrationen

Für Unternehmen ist entscheidend, dass Generative Design-Software nicht isoliert arbeitet. ATAVI ist deshalb auf Integration ausgelegt.

CAD/CAE-Anbindung

Geometrien, Randbedingungen und Varianten lassen sich an bestehende CAD- und FEM/CAE-Tools übergeben. Dadurch bleiben Nachrechnung und Iteration eng mit dem Entwicklungsprozess verbunden.

PLM- und DMS-Integration

Anforderungen, Spezifikationen, Reports und Simulationsergebnisse können konsistent verknüpft und dokumentiert werden.

ERP-Anbindung

Materialstammdaten, Kostenkennzahlen und Logiken aus der Stückliste lassen sich einbeziehen, um Varianten auch wirtschaftlich zu bewerten.

Automatisierte Workflows

Standardisierte Übergaben, Templates, Versionierung und Audit-Trails schaffen reproduzierbare Abläufe und erhöhen die Traceability.

Security und Compliance

Rollen- und Berechtigungsmodelle, sichere Datenflüsse und dokumentierte Freigaben unterstützen die Einhaltung interner und regulatorischer Anforderungen.

Generatives Design und Topologieoptimierung: Was ist der Unterschied?

Generatives Design und Topologieoptimierung werden oft gemeinsam betrachtet, verfolgen aber nicht exakt denselben Ansatz. Während die Topologieoptimierung eine bestehende Geometrie gezielt verbessert, geht generatives Design noch einen Schritt weiter: Es erzeugt automatisch viele unterschiedliche Designvorschläge gemäß vorgegebener Zielgrößen, Gewichtungen, Fertigungsrestriktionen und Bewertungslogiken.

Übersicht der wichtigsten Unterschiede:

 

Aspekt Generatives Design Topologieoptimierung
Ziel Neue Designlösungen generieren Bestehendes Design optimieren
Ausgangspunkt Parameter, Ziele und Randbedingungen Vorhandene Geometrie
Ergebnis Viele unterschiedliche Varianten Eine optimierte Struktur
Typische Anwendung Konzeptentwicklung, Innovation Detailoptimierung, Gewichtsreduktion

Zwischen Generative Design-Software und Topologieoptimierung Software besteht also ein Unterschied. Generative Design ist deutlich umfassender und explorativer, kann die Topologieoptimierung aber auch als Teilprozess beinhalten. Immer mehr Unternehmen im Produktionsbereich setzen heute auf KI-Software für generatives Design, um sich entscheidende Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Generative Design-Software: Warum sich eine kostenlose Erstberatung lohnt

Generative Design-Software entfaltet ihren Wert besonders dann, wenn sie zu Ihren konkreten Prozessen, Datenquellen und Entscheidungskriterien passt. Genau deshalb beginnt eine sinnvolle Einführung nicht mit einer Standarddemo, sondern mit einer strukturierten Betrachtung Ihres Anwendungsfalls.

In einer kostenlosen Erstberatung lässt sich schnell klären,

  • welche Use Cases den größten Hebel bieten,
  • wie sich generatives Design in Ihre bestehende Toolchain integrieren lässt,
  • welche Ziele, Constraints und KPIs relevant sind,
  • und wie Governance, Nachvollziehbarkeit und Skalierung sichergestellt werden können.

Wenn Sie generatives Design nicht als isoliertes Experiment, sondern als belastbaren Bestandteil Ihrer Engineering-Prozesse einsetzen möchten, ist ATAVI der richtige Partner.

Hier können Sie direkt Kontakt aufnehmen.

Häufig gestellte Fragen zur Generative Design-Software

Eine Generative Design-Software erzeugt auf Basis definierter Ziele, Gewichtungen und Randbedingungen automatisiert verschiedene Designoptionen. Diese Varianten werden nach technischen und wirtschaftlichen Kriterien bewertet, damit Teams fundierter entscheiden können.

Besonders relevant ist generatives Design für mittelständische und größere Unternehmen mit komplexen Entwicklungsaufgaben, etwa im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automobilbranche, im Aerospace-Sektor oder in anderen engineering-intensiven Bereichen.

Nein. Generatives Design unterstützt die Konstruktion, ersetzt sie aber nicht. CAD-Aufbereitung, Fertigungsprüfung, Validierung und Freigabe bleiben wichtige Bestandteile des Entwicklungsprozesses.

ATAVI verbindet generatives Design mit einer modularen, integrierbaren AI-Plattform, starkem Industriefokus, nachvollziehbaren Workflows, MLOps sowie einem klaren Fokus auf Governance und Compliance.

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